Suchtprävention

HaLT – Hart am Limit in der Region Hannover

Thumb LOGO HaLT HartamLimiT RGBSaufen bis der Arzt kommt“ lautete im Frühjahr 2007 die Titelstory des „stern“ über hemmungslose Trinkexzesse von Jugendlichen. In der Tat war in den Notaufnahmen die Zahl der jugendlichen Patienteninnen und Patienten mit einer Alkoholvergiftung zu diesem Zeitpunkt kontinuierlich angestiegen.

In der Region Hannover startete als Reaktion auf das zunehmende Problem im Jahr 2008 das Alkoholpräventionsprojekt HaLT- Hart am Limit. Ein Netzwerk aus Kliniken, Suchtberatungsträgern, Jugendschutz, Polizei und anderen setzt seit nunmehr 10 Jahren Akzente im reaktiven und im proaktiven Bereich der Prävention. Angebote wie Beratungen am Krankenbett, Alkoholtestkäufe oder universalpräventive Bausteine wie Tom und Lisa sind entstanden. Der Sozialpsychatrische Plan 2019 enthält einen Rückblick auf 10 Jahre HaLT in der Region Hannover.
Auszug_HalT-SozialpsychiatrischerPlan2019.pdf

RauschbrilleWenn Jugendliche so viel Alkohol getrunken haben, dass sie ins Krankenhaus gebracht werden mussten, hatten die meisten zuvor die Wirkung vom Alkohol völlig falsch eingeschätzt. Gerade beim Konsum von Spirituosen ist schnell ein Rauschzustand erreicht. Die Gefahr von Fehleinschätzungen und alkoholbedingten Unfällen erhöht sich. Um mit Jugendlichen in Schulen und Jugendeinrichtungen rauschbedingte Risiken anzusprechen, kommen Rauschbrillen zum Einsatz.

Didaktische Möglichkeiten zur Alkoholprävention in der Kinder- und Jugendarbeit und in der Schule (ab JG 7halttrans1)
Der Konsum von Alkohol beginnt im Schnitt zwischen dem 13. und 14. Lebensjahr. Im Gegensatz zum Rauchen haben die meisten Jugendlichen Erfahrungen mit dem Konsum von Alkohol.
Die Alkoholprävention in der Jugendarbeit kann auf aufgrund eines Vorfalls (z.B. Alkoholexzess auf der Freizeit) mit einer spezifischen Zielgruppe erfolgen oder auch als geplantes präventives Event (z.B. alkoholfreie Party). Häufig fließen Methoden aus der Erlebnis- und Interaktionspädagogik ein. Diese bieten durch eine „inszenierte“ Wirklichkeit einen Erfahrungsraum, der sich für eine Reflexion des Erlebten anbietet.

Der Schulferienkalender 2015 widmet sich dem riskanten Alkoholkonsum bei Kindern und Jugendlichen. Riskant bedeutet, es wird zu viel,  zu häufig oder zu früh (in zu frühem Alter) getrunken.

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Simple Image Gallery Extended

Thumb LOGO HaLT HartamLimiT RGBDas HaLT Servicecenter der Villa Schöpflin - Zentrum für Suchtprävention steuert das HaLT Bundesnetzwerk mit ca 160 HaLT Standorten. Zum Bundesnetzwerk gehören die Landesnetzwerke, ein Trainerinnen- und Trainernetzwerk und ein HaLT Forschernetz.
Auf der Webseite von HaLT www.halt.de werden öffentlich zugängliche Materialien und Neuigkeiten bereitgestellt. Die HaLT Standorte können in einem geschlossenen Bereich auf weitere Materialien zugreifen.
Der Internetauftritt, das HaLT-Handbuch und das Logo wurden Ende 2017 komplett neu gestaltet.



Unterkategorien

Angebote für Schulklassen und Jugendgruppen sowie Materialien.

Ein Netzwerk gegen den riskanten Alkoholkonsum von Jugendlichen.

Beratungsangebot für Jugendliche nach einer Alkoholvergiftung.

Sammlung von Materialien und Links zum Alkoholpräventionsprogramm HaLT

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Kontakt

Region Hannover, Team Jugend- und Familienbildung

Am Jugendheim 7, 30900 Wedemark
Tel.: 0511/616 256 00
Fax.: 0511/616 256 15
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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