Ihr plant ein Theaterstück zur Drogenprävention, möchtet für Jugendleiter und Jugendleiterinnen eine Fortbildung zur Konfliktschlichtung anbieten oder habt als Jugendhilfeträger ein Konzept zur Stärkung der Medienkompetenz für Schulklassen entwickelt, aber nicht die nötigen Finanzmittel zur Umsetzung: Die Region Hannover fördert ab 2021 Jugendschutzprojekte nach einer neuen Förderichtlinie.

Das Planungskonzept Jugendschutz gemäß §14 SGB VIII und die dazugehörige Zuwendungsrichtlinie Jugendschutz wurde im Juni 2020 vom Jugendhilfeausschuss der Region Hannover beschlossen.
Ziel ist die Aufgaben des erzieherischen Kinder-und Jugendschutz bedarfsgerecht und flächendeckend im Zuständigkeitsgebiet der Region Hannover umzusetzen. Die Träger von Präventionsangeboten sollen besser verzahnt miteinander agieren.

Der erzieherische Kinder- und Jugendschutz ist eine eigenständige Aufgabe der Jugendhilfe. Es werden überwiegend universalpräventive Ziele verfolgt, bei denen es darum geht, alle Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zu informieren, zu stärken und zu begleiten, damit sie kompetenter mit Risiken und Gefahren umgehen können. Der erzieherische Kinder- und Jugendschutz bildet Schnittstellen zur Jugendarbeit, Schule, Suchthilfe, zur Erziehungsberatung oder etwa zur Medienpädagogik die unter anderem auch präventive Aspekte verfolgen. Die Aufgaben sind nicht immer klar abgrenzbar, deshalb muss der Jugendschutz eng vernetzt mit den anderen Akteuren agieren.

Freie und öffentliche Träger sollen mit einem erweiterten Förderprogramm den Bedarf nach Präventionsangeboten gem. §14 SGB VIII zielgerecht ergänzen.  Förderanträge konnten bisher nur für die Bereiche der Gewalt- und Alkoholprävention gestellt werden. Mit der neuen Zuwendungsrichtlinie werden alle Schwerpunktthemen des Jugendschutzes, also Sucht-, Gewalt- und Medienprävention berücksichtigt.Im Rahmen der Bedarfsplanung wurden spezifische Fokusthemen zu den einzelnen Schwerpunktthemen erarbeitet, die aus Sicht des erzieherischen Kinder- und Jugendschutz der Region Hannover als besonders wichtig eingestuft werden. Die Fördermittel wurden im Volumen erheblich erhöht. Sie sind in Budgets Teilregionen zugeordnet, um zu gewährleisten, dass eine gleichmäßige Verteilung erfolgen kann.

Da die zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel mit den vorliegenden Anträgen für 2021 noch nicht ausgeschöpft sind, besteht eine Nachbeantragung bis zum 28. Februar 2021.

Zu den Förderinformationen und Antragsunterlagen

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Tel.: 0511/616 256 00
Fax.: 0511/616 256 15
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