Energy C Teamjugendarbeit200x"Für Kinder und schwangere oder stillende Frauen nicht empfohlen" - Dieser Warnhinweis steht seit vergangenem Dezember auf den Energy Drink Produkten.
Doch reicht dieser Hinweis aus, um Kinder und Jugendliche vom Konsum abzuhalten?

Aktuell ist die Abgabe von koffeinhaltigen Getränken gesetzlich nicht geregelt. Bisher entscheiden die Supermärkte und Drogerie-Märkte selbst an wen sie die Produkte verkaufen. "Die massiven wirtschaftlichen Interessen haben offensichtlich ein höheres Gewicht als die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen", kritisiert der Kinderkardiologe Hulpke-Wette. Er appelliert an den Jugendschutz, dass hier Aufklärungsarbeit an oberster Stelle stehen müsse.
Der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt sagt: „Verbote laufen hier ins Leere. Wir müssen stattdessen das Bewusstsein schärfen. Nachhaltige Erfolge erzielen wir durch Aufklärung und Bildung“.
 
Aber wie wirken die „Erfrischungsgetränke“ überhaupt bei Kindern und Jugendlichen? Und ab wann wird es gefährlich?

Laut Stiftung Warentest enthalten die „Wachmacher“ Wasser, Koffein, viel Zucker und Inhaltsstoffe wie Taurin, Inosit und Glucuronolacton. Die Europäische Lebensmittelbehörde hat festgelegt, dass man nicht mehr als 3mg Koffein pro Kilokörpergewicht aufnehmen solle. Bei einem Körpergewicht von 40kg, solle man also nicht mehr als 120mg Koffein, also ca. 1,5 Dosen Energy, zu sich nehmen. Bei höheren Mengen könne es gerade bei Heranwachsenden zu Herz-Rhytmus-Störungen, Krampfanfällen, Bluthochdruck oder Nierenversagen führen.

 Zur Orientierung zeigt die Grafik die in üblichen Konsumeinheiten enthaltene Koffeinmenge. Die Energy Shots sind stark konzentriert und bergen die Gefahr einer schnellen Überdosierung. 

Koffeingehalte

Mengenangaben der Getränke in üblichen Konsumgrößen (Quelle: Stiftung Warentest)

Umstritten sind die Getränke auch auf Grund ihres hohen Zuckergehalts. Eine 250ml Dose Energy enthält umgerechnet sieben Stück Würfelzucker. Doch wenn man diesen Hinweis mal genauer betrachtet, steht er dann nicht im Widerspruch zu dem Image, welches die Energy-Produkte verkörpern wollen? Unternehmen wie Red Bull sind Sponsoren für Sportvereine- und Events. Das Produkt soll für körperliche und geistige Lebhaftigkeit stehen, doch eigentlich fördern diese zuckerhaltigen Getränke genau das Gegenteil. Sie machen dick und können einige körperlichen Nebenwirkungen mit sich bringen.

Der neue Schulferienkalender des Jugendschutzes der Region Hannover wird sich diesem Thema widmen. Wer sich bezüglich Energy Drinks noch genauer informieren möchte, kann sich unter folgendem Link einen Flyer vom Jugendschutz der Landeshauptstadt Hannover anschauen.

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