HaLT Programm

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Im Klinikum der Region Hannover, in der Kinderklinik "Auf der Bult" und der Kinderklinik der MHH wurden im letzten Jahr 276 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung behandelt. Davon waren 132 so stark alkoholisiert, dass sie stationär versorgt werden mussten. 144 Minderjährige konnten von den Eltern nach einer Erstversorgung abgeholt werden.  Nach Höchstwerten vor 10 Jahren geht die Zahl der Alkoholintoxikationen in der Region Hannover stetig zurück. Gegenüber dem Jahr 2018 um 8%. Das Alkholpräventionsprogramm HaLT- Hart am Limit berät Jugendliche und deren Eltern nach einem Alkoholnotfall noch am Krankenbett oder kurz danach in einer Suchtberatungseinrichtung. 2019 wurden 77 Jugendliche erreicht, das sind 12% mehr als 2018. Der Beratungsanteil konnte also deutlich gesteigert werden. Die meisten Betroffenen haben Spirituosen konsumiert. Als häufigster Trinkort wurden private Feiern angegeben.

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abgesagt

Update 24.04.2020: Aufgrund der Infektionsrisiken mit dem Corona-Virus kann der Jugendfilmtag am 30. Juni 2020 im CinemaxX nicht stattfinden. Wir folgen mit der Absage den Vorgaben und Empfehlungen für Schule Jugendbildungsanbieter, Freizeitstätten und Großveranstaltungen. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, dass sich das Corona-Virus langsamer ausbreitet und damit unser Gesundheitssystem vor einer Überlastung geschützt wird. Der Jugendfilmtag soll 2021 nachgeholt werden.

 

Zum kostenfreien Filmtag 2020 sind Schulen in der Region Hannover eingeladen. Vier Jugendspielfilme stehen im CinemaxX Hannover zur Wahl. Das bewährte Präventionskonzept der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) "Nikotin und Alkohol - Alltagsdrogen im Visier" wird thematisch mit Filmen zum Thema Gaming und Spielsucht erweitert. Klassen aller Schulformen ab dem 7. Jahrgang sind eingeladen.

HaLT – Hart am Limit in der Region Hannover

Thumb LOGO HaLT HartamLimiT RGBSaufen bis der Arzt kommt“ lautete im Frühjahr 2007 die Titelstory des „stern“ über hemmungslose Trinkexzesse von Jugendlichen. In der Tat war in den Notaufnahmen die Zahl der jugendlichen Patienteninnen und Patienten mit einer Alkoholvergiftung zu diesem Zeitpunkt kontinuierlich angestiegen.

In der Region Hannover startete als Reaktion auf das zunehmende Problem im Jahr 2008 das Alkoholpräventionsprojekt HaLT- Hart am Limit. Ein Netzwerk aus Kliniken, Suchtberatungsträgern, Jugendschutz, Polizei und anderen setzt seit nunmehr 10 Jahren Akzente im reaktiven und im proaktiven Bereich der Prävention. Angebote wie Beratungen am Krankenbett, Alkoholtestkäufe oder universalpräventive Bausteine wie Tom und Lisa sind entstanden. Der Sozialpsychatrische Plan 2019 enthält einen Rückblick auf 10 Jahre HaLT in der Region Hannover.
Auszug_HalT-SozialpsychiatrischerPlan2019.pdf

Alkoholprävention im Sportverein in neue Spielsaison gestartet

mehr fun

Das Projekt Alkohol im Sportverein ist im Oktober 2019  in die elfte Spielsaison gestartet. Der Jugendschutz der Region Hannover betreut in dieser Saison die Handball Mädchenmannschaft des  TUS Empelde. Am 27. November fand der Auftaktworkshop mit den Spielerinnen statt. Am Ende hatten die Mädchen Regeln zum Umgang mit Alkohol im Verein entwickelt. Die Mädchenmannschafft freut sich über die neuen Trikots mit dem Aktionslogo.  Unter dem Präventionsslogan „mehr fun – weniger Alkohol“ rief der Jugendschutz der Landeshauptstadt erstmals 2008/2009 hannoversche Jugendmannschaften in den Sportvereinen dazu auf, das Thema Alkohol im Verein anzusprechen.

RauschbrilleWenn Jugendliche so viel Alkohol getrunken haben, dass sie ins Krankenhaus gebracht werden mussten, hatten die meisten zuvor die Wirkung vom Alkohol völlig falsch eingeschätzt. Gerade beim Konsum von Spirituosen ist schnell ein Rauschzustand erreicht. Die Gefahr von Fehleinschätzungen und alkoholbedingten Unfällen erhöht sich. Um mit Jugendlichen in Schulen und Jugendeinrichtungen rauschbedingte Risiken anzusprechen, kommen Rauschbrillen zum Einsatz.

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Kontakt

Region Hannover, Team Jugend- und Familienbildung

Am Jugendheim 7, 30900 Wedemark
Tel.: 0511/616 256 00
Fax.: 0511/616 256 15
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