Jugendarbeit sichtbar machen! – mit diesem Slogan hat das Landesjugendamt Niedersachsen die Einführung der neuen Bundesstatistik im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit beworben. Dieser Slogan ist auch in der bundesweiten Fachdiskussion immer noch aktuell.

Jugendarbeit ist eine Pflichtaufgabe der örtlichen Träger der Jugendhilfe. Die Ausgestaltung ist im § 11 SGB VIII geregelt. Zudem hat das Landesjugendamt  Niedersachsen nach § 85 SGB VIII als überörtlicher Träger der Kinder- und Jugendhilfe den Auftrag, die örtlichen Träger bei der Qualitätsentwicklung zu unterstützen.[1]

In diesem Zuge hat das Nds. Landesjugendamt 2016 zu dem Projekt „Qualitätsentwicklung der Jugendarbeit in Niedersachsen“ aufgerufen, an dem der Fachbereich Jugend der Region Hannover seit 2017 als eines von vier Jugendämtern in Niedersachsen teilnimmt.

Ziel ist die Entwicklung eines „kommunalen Konzepts zur Qualitätsentwicklung in der Jugendarbeit“ für die Region Hannover. Das Konzept leistet einen wesentlichen Baustein zur Wahrnehmung der Aufgaben Jugendhilfeplanung nach § 80 SGB VIII und Qualitätsentwicklung in der Kinder- und Jugendhilfe nach § 79a SGB VIII.

In dem Projekt werden vier inhaltliche Bausteine bearbeitet:

Mit einer kommunalübergreifenden Bestandsaufnahme mittels des neuen Statistiktools wird ein erster Baustein in der Praxis auf den Weg gebracht.

Wir würden uns freuen, wenn die öffentlichen und freien Träger der Jugendarbeit mit dazu beitragen einen überregionalen Überblick zu bekommen und die Grundlage für eine gemeinsame Qualitätsentwicklung zu setzen.

Lassen Sie uns Jugendarbeit sichtbar machen!

 


[1] Vgl. Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie - Landesjugendamt-: Projektausschreibung „Qualitätsentwicklung der Jugendarbeit in Niedersachsen“ - Kurzversion -, Hannover 2016